pfarrei st. katharina


  • Die heutige Spitalkirche war ursprünglich im Jahre 1287 als Begräbniskirche des Heinrich Zant errichtet worden (Familie Zant u. a. an der Finanzierung des Dombaus beteiligt).
  • Die heilige Katharina von Alexandria, eine der vierzehn Nothelferinnen, wurde zur Patronin des Hospitals und der Hospitalkirche an der Steinernen Brücke. Die Katharinenkirche war jedoch nicht von Anfang an der heiligen Katharina geweiht, sondern trug bis 1812 das Patrozinium des heiligen Johannes. Die eigentliche Pfarrkirche St. Katharina, eine dreischiffige Basilika, stand unmittelbar an der Steinernen Brücke und musste 1430 den Befestigungsmaßnahmen am Brückenkopf (befürchteter Hussiteneinfall) weichen.
  • Architektur und Symbolik: Der sechseckige Grundriss des Zentralbaus, der sich der Kreisform annähert, symbolisiert das Streben der Spitalbruderschaft nach Vollkommenheit im christlichen Glauben. Baulich bildet sie eine Reminiszenz an die Grabkirche in Jerusalem.
  • Die Spitalkirche St. Katharina charakterisierte der ehemalige Generalkonservator des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege, Prof. Dr. Torsten Gebhard mit folgenden Worten: "Der Bau zählt kunstgeschichtlich zu den bedeutendsten Arbeiten dieses Jahrhunderts in Bayern."
  • Das St. Katharinenspital war bereits seit 1238 eine eigene Pfarrei (seit 1989 administrativ mit St. Magn verbunden).