pfarrei st. katharina

advent - weihnachten - jahreswechsel

Rorate

Donnerstag    05.12.2019    18.00 Uhr

Donnerstag    12.12.2019    18.00 Uhr

Donnerstag    19.12.2019    18.00 Uhr

Adventssonntage

01.12.2019    09.30 Uhr    1. Advent

08.12.2019    09.30 Uhr    2. Advent

15.12.2019    09.30 Uhr    3. Advent
22.12.2019    09.30 Uhr    4. Advent

Weihnachten

Dienstag        24.12.2019    16.00 Uhr    Christmette
Mittwoch       25.12.2019    09.30 Uhr    hl. Messe
Donnerstag   26.12.2019    09.30 Uhr    hl. Messe


Jahreswechsel

Dienstag        31.12.2019    16.00 Uhr    Jahresabschlussgottesdienst
Mittwoch       01.01.2020    09.30 Uhr     hl. Messe
Donnerstag   02.01.2020    14.00 Uhr     Aussetzung des Allerheiligsten

                                                                      und stille Anbetung

Hl. Dreikönig

Montag      06.01.2020    09.30 Uhr    hl. Messe



Öffnungszeiten der kirche

Montag - Freitag:  08.00-16.00 Uhr

Samstag, Sonn- und Feiertag:  09.00-17.00 Uhr


gottesdienst

Jeden Sonntag um 09.30 Uhr lädt die Spitalkirche St. Katharina herzlich zur hl. Messe ein.

Um auch unseren Heimbewohnern, die die Kirche nicht mehr problemlos fußläufig erreichen können, eine Teilnahme zu ermöglichen, wird der Gottesdienst auch auf die Fernseher in den Bewohnerzimmern übertragen.


heiraten & Taufen

Die besonders anheimelnde Atmosphäre in der frisch restaurierten Spitalkirche bietet einen fast intimen Rahmen für Taufen und Hochzeiten

(ca. 90 Sitzplätze).

 

Kontaktieren Sie uns gerne:

Pfarramt St. Katharina

Renate Forster

0941 / 83 005-125

stiftung@spital.de

 

Wir sind als Stiftung eine kleine, eigene Pfarrei - die Abwicklung dieser besonderen Feierlichkeiten läuft daher über das Stiftungspersonal ab.

Um unsere Kirche auch in Zukunft für Hochzeiten und Taufen geöffnet halten zu können, erlauben wir uns eine

Aufwandspauschale von 300,00 €

zu erheben - ausgenommen sind Angehörige unserer Pfarreien-gemeinschaft Steinweg/Stadtamhof/Winzer.

Dieser Betrag fließt der St. Katharinenspitalstiftung zu und dient somit ausschließlich gemeinnützigen Zwecken sowie dem Erhalt und der Pflege der Kirche.

Photo: altro / Uwe Moosburger



Der Stein

ist irdenes Sein.

Symbol und Ahnung.

 

Bleibe, Wanderer,

bleibe stehen

einen Augenblick.

 

GOTT

ist hier

und wartet auf Dich

für einen Augenblick.

(Auszug aus: Walter Berger, Schöne Kirchen)



historie

  • Die heutige Spitalkirche war ursprünglich im Jahre 1287 als Begräbniskirche - quasi Mausoleum - des Heinrich Zant errichtet worden (Familie Zant u. a. an der Finanzierung des Dombaus beteiligt).
  • Die heilige Katharina von Alexandria, eine der vierzehn Nothelferinnen, wurde zur Patronin des Hospitals und der Hospitalkirche an der Steinernen Brücke. Die Katharinenkirche war jedoch nicht von Anfang an der heiligen Katharina geweiht, sondern trug bis 1812 das Patrozinium des heiligen Johannes. Die eigentliche Pfarrkirche St. Katharina, eine dreischiffige Basilika, stand unmittelbar an der Steinernen Brücke und musste 1430 den Befestigungsmaßnahmen am Brückenkopf (befürchteter Hussiteneinfall) weichen.
  • Architektur und Symbolik: Der sechseckige Grundriss des Zentralbaus, der sich der Kreisform annähert, symbolisiert das Streben der Spitalbruderschaft nach Vollkommenheit im christlichen Glauben. Baulich bildet sie eine Reminiszenz an die Grabkirche in Jerusalem.
  • Die Spitalkirche St. Katharina charakterisierte der ehemalige Generalkonservator des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege, Prof. Dr. Torsten Gebhard mit folgenden Worten: "Der Bau zählt kunstgeschichtlich zu den bedeutendsten Arbeiten dieses Jahrhunderts in Bayern."
  • Das St. Katharinenspital war bereits seit 1238 eine eigene Pfarrei (seit 1989 administrativ mit St. Magn verbunden).

kirchensanierung 2018/2019

Ziel war es, ein schlüssiges und einheitliches Instandsetzungs- und Gestaltungskonzept umzusetzen, das sowohl der großen kunsthistorischen Bedeutung des Kirchenbaus wie auch den Anforderungen einer zeitgemäßen Liturgie Rechnung trägt.


Von Beginn der ersten Überlegungen an waren die Vertreter des Spitalrates, der Pfarrei, des Bischöflichen Baureferats und die Vertreter der Denkmalpflege eng in die Untersuchungen und Überlegungen eingebunden. Wunsch des Spitalrates war eine Neugestaltung der liturgischen Ausstattung, eine Neuordnung der weiteren Funktionsorte der Kirche, eine Neugestaltung des Gestühls und eine Erneuerung der gesamten technischen Ausstattung.


Die augenfälligste Veränderung des Innenraums ist die Wiederherstellung der Steinsichtigkeit der in Naturstein ausgeführten Architekturgliederungen, der Gewölberippen, Maßwerke und Fenstergewände. Durch diese Rückführung des Erscheinungsbildes auf den Zustand der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wird nun die hohe Qualität des Kirchenbaus wieder deutlich.


Die vorhandenen Terrazzoplatten wurden durch neue Kalksteinplatten ersetzt und eine warmwassergeführte Fußbodenheizung eingebaut.
Zusammen mit dem neu errichteten Gestühl ist so eine barrierefreie Nutzung der Kirche für die Altenheimbewohner möglich. Weitere bauliche Maßnahmen waren statische Sicherungen des Gewölbes des Zentralraums, eine Instandsetzung der historischen Glasmalerei im Altarraum und der Einbau einer neu gestalteten Verglasung der Josefskapelle.

Das noch aus der Umgestaltung des 19. Jahrhunderts vorhandene historische Gestühl im Kirchenschiff wurde restauriert. Die vorhandene Pfeifenorgel wurde überholt, die Sakristei erhielt eine neue Ausstattung und für den gesamten Kirchenraum wurde ein neues, zurückhaltendes Beleuchtungskonzept entwickelt.


Vom gesamten Ausstattungsbestand der Kirche verblieben die beiden Flügelaltäre, die Leuchterengel und ein Kreuz im Zentralraum. Ergänzt wurde der gotische Ausstattungsbestand der Kirche um eine gotische Madonna aus den Kunstsammlungen der Diözese.


Die Neugestaltung der liturgischen Ausstattung erfolgte durch den Künstler Robert M. Weber aus Grafing. Sämtliche Arbeiten wurden aus patinierter Bronze in verschiedenen Farbnuancen gestaltet.

Die Altarplatte aus Kelheimer Kalkstein orientiert sich an dem verwendeten Stein der historischen Mensa im Altarraum aus dem 19. Jahrhundert.

 

Text:

Domvikar Msgr. Dr. Werner Schrüfer,

Michael Feil, Architekt

Photo: altro / Uwe Moosburger



Fotos: altro / Uwe Moosburger & arSito Design & Spital