Spital 800+ | Festauftakt am Gedenktag von Gründerbischof Konrad IV.

Es sollte eine „Stiftung für die Ewigkeit“ sein. Eine Geste für Menschen, die schlicht und einfach Hilfe brauchen. „Manche Gesten sind unsterblich“, so Dompropst Dr. Frühmorgen.

 

Im Jahr 1226 gründete Bischof Konrad IV. gemeinsam mit Regensburger Bürgern das St.Katharinenspital - als Zufluchtsort für Bedürftige am Fuße der Steinernen Brücke. 


Nun wird das Spital 800 Jahre alt und gilt damit als eine der ältesten Sozialeinrichtungen der Welt.

Nach einem feierlichen Gottesdienst – symbolisch am Sterbetag des Gründers – feierten „die Spitaler“ gestern intern den Auftakt ins Jubiläumsjahr: gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern, Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen und Angehörigen.


Alle Bereiche – Pflegeheim, Brauerei, Forst und Archiv – werden sich im Laufe des Jahres mit verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen beteiligen, um den Kern und die Werte des Spitals noch sichtbarer zu machen.

 

Die Gestaltung des Eröffnungsgottesdienstes wurde zum größten Teil von den Bewohnerinnen und Bewohnern selbst übernommen – unterstützt vom Spital-Sozialdienstteam und zahlreichen Ehrenamtlichen: von der musikalischen Umrahmung bis hin zum Basteln der Kerzen.


Das traditionelle Anschneiden der Geburtstagstorte übernahmen Dompropst Dr. Frühmorgen und eine der ältesten Spitalbewohnerinnen, Frau Sedlaty, gemeinsam.

 

Foto: St. Katharinenspitalstiftung